Montag, 23. Januar 2017

A B C, die Katze lief im Schnee


A B C, die Katze lief im Schnee,
und als sie dann nach Hause kam,
da hatt' sie weiße Stiefel an.
O jemine, o jemine,
die Katze lief im Schnee.
A B C, die Katze lief zur Höh!
Sie leckt ihr kaltes Pfötchen rein
und putzt sich auch die Stiefelein
und ging nicht mehr, und ging nicht mehr,
ging nicht mehr in den Schnee.



Auch wenn es noch nicht einmal richtig hell ist, es reichlich geschneit hat, draußen minus 10 Grad sind und unser Herkules schon deutlich in die Jahre gekommen ist, der Kontrollgang durch sein Revier muss sein.


Katzenspuren im Schnee sind im besten Fall von einer süßen Miez und im schlimmsten Fall von einem Rivalen, dann gibt es für Herkules kein Halten mehr.


Wie schön, das Frauchen schon Schnee geschoben hat und man nicht die ganze Zeit durch den Schnee laufen muss.


Der Schnee von oben ist ungemütlich, hält aber nicht ab - schließlich muss man sich zeigen.


Hier kann es nur einen Chef geben und der heißt Herkules. :)


Doch irgendwann wird es jedem Kater zu kalt und dann spricht doch nichts gegen ein bisschen dösen auf dem Sofa. 


Der schönste Platz ist allerdings in der "Kuschelkiste", die direkt an der warmen Heizung steht. Hier kann man wunderbar von Miezen träumen.


Später zieht man dann wieder um, es geht auf das Sofa zu Frauchen.


Und wenn man sich dann lange genug streckt, dann hat man das Sofa einschließlich der Decke für sich allein. Das nenne ich ein Katzenleben.


Und bei diesem Blick kann man doch wirklich nur freiwillig das Feld bzw. das Sofa räumen.








Mittwoch, 28. Dezember 2016

Am Ende des Jahres



Am Ende des Jahres das Grosse sehen
und im Kleinen neu anfangen, weil alles
Grosse mit kleinen Schritten beginnt.
(Beat Jan)

Das Jahr 2016 hat nur noch wenige Tage, eine gute Gelegenheit um einen Blick zurückzuwerfen. 
Ein Jahr angefüllt mit vielen Überraschungen, wunderbaren Erlebnissen und Begegnungen, Tränen des Glücks und der Freude, vielen kreativen Inputs, ein mit Stolz und Sorge erfülltes "Mutterherz", aber auch mit stillen Momenten, die einen wieder im hier und jetzt erden.

Die Freude auf das neue Jahr ist groß und ich wünsche all meinen Lesern einen guten Start in das Jahr 2017. Bleibt vor allem schön gesund!!! (Das sagt an dieser Stelle die Richtige.:))

Doch ganz ohne einen kreativen Input möchte ich mich mit diesem letzten Post in 2016 nicht verabschieden. 

Ich möchte euch ein paar Freebie für Kalender 2017 zeigen. Vielleicht ist der ein oder andere Kalender für euch dabei.

Beginnen möchte ich mit dem Kalender von Nadine und ihrem schönen Blog "dreierlei Liebelei".


Diesen Kalender mag ich vor allem weil er so wunderbar schlicht ist.Den Download für den Kalender findet ihr hier.

Auch den Kalender von Ami finde ich ganz wundervoll. Das liegt wahrscheinlich daran, das ich hand lettering ganz toll finde, aber nicht kann.


Den kostenlosen download für den Kalender findet ihr hier

Auch für die Vintage-Freunde unter euch, habe ich einen schönen Kalender gefunden. Hier bin ich auf dem Blog "meinlilaPark" von Sandra fündig geworden. 


Den Vintage-Kalender könnt ihr euch kostenfrei hier herunterladen. 

Darf es noch ein wenig Vintage sein? Dann schaut doch mal auf den Blog von Kerryanne.


Der Kalender erinnert doch wirklich zuckersüß an eine längst vergangene Zeit. Den kostenlosen Download findet ihr hier

Der Kalender von Ann, gehört mit zu meinen persönlichen Favoriten
und ihr Blog lädt immer wieder zum stöbern und lesen ein.


Den kostenlosen Download findet ihr hier. Das Schöne, hier findet ihr noch mehr als nur die Kalenderblätter. Es gibt auch einen Wochenplaner.


Kreativ und kurzweilig ist der Blog "KuneCoco" von Jenny. Und auch hier findet ihr einen schönen Kalender.


Den kostenlosen Download findet ihr hier


Und hier wieder ein schlichter Kalender. Dieses Mal von Vera und ihrem innovativen Blog "Paulsvera".


Den kostenlosen Download findet ihr hier


Und für alle die eine kleine Prinzessin zu Hause haben oder selbst gern mal eine sind, habe ich auf dem Blog "Thecottagemarket" von Andrea noch diesen schönen Kalender gefunden.


Den kostenlosen Download findet ihr hier. 


Mein persönlicher Favorit unter den vielen, vielen Kalendern die man im Netz findet, ist der Mondkalender von Caro. Ihr Blog ist eine wahre Inspirationsfundgrube.


Diesen Kalender mag ich vor allem, weil er wunderbar schlicht ist, ein uraltes Motiv in Punkto Kalender aufgreift, modern interpretiert und auf Aquarellpapier einfach super genial aussieht.
Diesen Kalender gibt es nicht im kostenlosen Download. Aber die Gebühr von 2,90€ ist dieser Kalender in jedem Fall wert und ihr unterstützt damit eine gemeinnützige Organisation.
Den Download für diesen tollen Mondkalender findet ihr hier

Das war jetzt eine kleine Auswahl an Kalendern für 2017. Vielleicht ist die ein oder andere Inspiration für euch dabei und ihr findet gleich noch ein Mitbringsel für den Neujahr-Besuch bei der Familie oder Freunden.

Kommt gut in das neue Jahr und bleibt schön gesund.








Samstag, 24. Dezember 2016

Warum es keine Weihnachtslärche gibt



Warum es keine Weihnachtslärche gibt
von Josef Guggenmos



"Herbst, was hast du uns mitgebracht?" riefen die Bäume.
"Mitgebracht?" brummte der Herbst.
"Die anderen haben uns die herrlichsten Dinge geschenkt!" schallte es von allen Seiten. "Der Frühling hat uns allen herrliche grüne Kleider gegeben!"
"Dazu hat er uns mit schneeweißen Blüten überschüttet!" riefen Birnbaum, Kirschbaum und Pflaumenbaum.
"Mich hat er mit rosafarbenen Blüten geschmückt!" rief der Apfelbaum.
"Mir hat er tausend rote Blütenkätzchen geschenkt!" rief die Fichte.
"Mir hat er auf jeden Zweig prächtige Blütenkerzen gesteckt!" rief die Kastanie.
"Und der Sommer!" riefen die Bäume. "Der Sommer hat uns Früchte gegeben!"
"Mich hat er mit blauen, weiß bereiften Kugeln behängt!" rief der Pflaumenbaum.
"Mich mit wunderhübschen roten!" rief der Kirschbaum.
"Uns hat er große, saftige Früchte beschert!" riefen Birnbaum und Apfelbaum.
"Mir hat er zierliche Zapfen auf die Zweige gesteckt!" rief die Lärche.

Die Bäume konnten nicht genug den Frühling und den Sommer loben. "Und du, Herbst", riefen sie, "du nimmst uns die Früchte! Und was gibst du uns dafür?"
"Ich habe nichts mitgebracht. Ich kann euch nichts geben", brummte der Herbst.
"Ihr habt eure grünen Kleider noch, seid zufrieden!"
"Ach, unsere grünen Kleider", hieß es. "An denen haben wir uns längst satt gesehen!"
Die Bäume standen still und traurig, bis sich eine helle Stimme vernehmen ließ: "Kannst du uns nicht wenigstens die Kleider färben?
Ich wünsche mir ein goldenes!"
Alle schauten auf die Birke, die gesprochen hatte. Dann brach ein Sturm los: "Herbst, du musst uns die Kleider färben!"
"Ich wünsche mir ein rotes Kleid!" rief der Kirschbaum.
"Ich ein braunes!" rief die Eiche.
"Ich ein violettes!" rief die Tanne.
"Ich ein ockerfarbenes!" rief der Ahorn.
Der Herbst schüttelte sein Haupt. "Ich würde euch gerne den Gefallen tun", sagte er. "Aber was würde der Winter dazu sagen, wenn er kommt?

Er würde toben! Ich kenne ihn: Er ist für das Schlichte, alles Buntscheckige ist ihm verhasst. Nein, es kann nicht sein!"
"Oh, du willst nur nicht!" klagten die Bäume. "Der Winter hat gewiss nichts dagegen, wenn wir bunte Kleider tragen!"
"Wir können ihn ja fragen", entschied der Herbst. Und er befahl dem Wind, eilig zum Winter zu laufen.
Bis zum Winter war ein weiter Weg. Der Wind rannte durch die Straßen der Dörfer 
und Städte, über die Fluren, durch die Täler, über die Höhen.
Keuchend kehrte er zurück. "Der Winter ist außer sich", berichtete er. "Er droht, allen Bäumen den Kragen umzudrehen, wenn er jeden in einem andersfarbigen Kleid vorfindet."

Die Bäume steckten die Köpfe zusammen. Schließlich machten sie dem Herbst einen Vorschlag: "Gib unsern Blättern und Nadeln schöne Farben!
Wir versprechen dir, sie alle abzuwerfen, ehe der Winter kommt, dann hat er keinen Grund, sich zu beschweren. Der Frühling gibt uns später wieder neue Kleider."
"Hm", meinte der Herbst, "dann steht ihr ja alle kahl da, wenn der Winter kommt. Ob er damit einverstanden sein wird? Ich glaube kaum. -
Lauf, Wind, und frage ihn."
Der Wind stöhnte, weil er den weiten Weg noch einmal machen musste.
Fauchend und heulend fuhr über das Land, bis er dorthin gelangte, wo der Winter wohnte.
Der Winter erklärte: "Wenn den Bäumen so viel an bunten Kleidern gelegen ist, sollen sie ihre Freude haben! Aber ein Teil von ihnen muss grün bleiben. Ich will an Weihnachten nicht nur kahle Zweige sehen!

Wind, höre gut zu, was ich dir sage! Die Laubbäume können sich ihr Laub vom Herbst färben lassen, wenn sie wollen; sie müssen es nur abgeworfen haben, bis ich komme. Die vier Nadelbäume aber - hast du
verstanden? -, die vier Nadelbäume müssen grün bleiben. Wehe dir, wenn du meinen Befehl nicht ordentlich weitergibst!"
Der Wind, den schon der Herbst so viel herumgeschickt hatte, wollte wenigstens zur Zeit des Winters seine Ruhe haben. Er nahm sich daher vor, seine Botschaft an die vier Nadelbäume genau auszurichten. Als er zurückkam, rief er sogleich:

"Fichten, Tannen, Kiefern, Föhren,
ihr vier habt mir zuzuhören!
Bleibt grün, so wie ihr seid,
grün, grün, grasgrün allezeit!
Dieses muss ich euch berichten,
Tannen, Kiefern, Föhren, Fichten!"

Der Wind war überzeugt, seine Sache gut gemacht zu haben.
Doch als der Winter kam und sich umschaute, da verfinsterte sich sein Gesicht. Er brüllte: "Wind, was habe ich dir aufgetragen?" und zeigte auf die Lärche, die mit kahlen Zweigen dastand. Unter ihr lagen die ockerfarbenen Nadeln verstreut, die sie abgeworfen hatte, wie die Laubbäume ihr Laub.

"Aber ich habe doch ausdrücklich allen vier Nadelbäumen befohlen", 
stotterte der Wind, "der Fichte, der Tanne, der Kiefer, der Föhre...."
"Und der Lärche?" brüllte der Winter.

Da ging dem Wind plötzlich ein Licht auf: Er hatte die Kiefer, die auch Föhre heißt, zweimal genannt und die Lärche vergessen...
Ja, hätte der Wind damals nicht einen Fehler gemacht, könnten wir uns als Weihnachtsbaum eine kleine Lärche statt der Fichte oder Tanne ins Zimmer holen.
Aber seien wir dem Wind nicht auch noch böse. Er ist bestraft genug.
Hört nur, wie ihn der Winter draußen durch die Gegend jagt!


Ich wünsche all meinen Leser ein besinnliches Weihnachtsfest im Kreise eurer Lieben, strahlende Kinderaugen unter dem Weihnachtsbaum und entspannte Feiertage mit allerlei Leckereien.